Die CLOWNS OHNE GRENZEN gehen, ähnlich wie die „Ärzte Ohne Grenzen“, in die Krisengebiete der Welt, um dort den Menschen zu helfen – ihre Medizin sind Humor, Mitmenschlichkeit, Lebensfreude, Liebe. Damit zeigen sie den Kindern aber auch den Erwachsenen oft ein Licht am Ende des Tunnels und bringen Heilung für die Seele.

In den vergangenen Jahren kommen die Krisengebiete der Welt zunehmend zu uns, durch die Menschen, die millionenfach aus ihren Heimatländern flüchten müssen. Zu diesen Menschen machen sich „Duda“, „Kuki“, „Mädmoisel“ und „Waschli“ auf den Weg. Als Clowns überwinden sie die unsichtbaren Grenzen, indem sie den Menschen mit ihrer Show ihr Mitgefühl zeigen und ihnen Lachen und lebensbejahende, von Herzen kommende Freude bringen.

 

Andreas
Andreas Schantz als Duda
© Manfred Lehner

 

Andreas Schantz alias „Duda“:Der Clown ist solitär. Er trägt seine eigene Welt mit sich und ist fast immer auf Forschungsreise in die Fettnäpfchen der Konventionen. Seine Naivität lässt ihn immer wieder wohlgemut von vorne beginnen. So beschert er dem Zuschauer und sich selbst, wenn er die Ausdauer des Scheiterns beherzt, neue Perspektiven. Freudiges, ausdauerndes Scheitern bringt recht zuverlässig neue Wege zum Vorschein.“

 

 

 

 

 

Georgia
Georgia Huber als Kuki
© Manfred Lehner

 

Georgia Huber alias „Kuki“:Der Clown hat viel mit meinem Innendrin zu tun. Das gefällt mir. Als Clown kann ich allen in die Augen schauen und keiner findet’s eigenartig. Improvisieren ist wie sich selber kennen lernen, träumen mit offenen Augen. Menschen mit schweren Schicksalen wie Krankheit oder auch Flüchtlinge reagieren auf mein Clownsspiel mit besonderer Dankbarkeit, Herzlichkeit und Wärme und erinnern mich daran, wie schön es ist, einfach nur da zu sein…   …und grundsätzlich bin ich sehr, sehr neugierig…“

 

 

 

 

Miriam
Miriam Brenner als Mademoiselle
© Manfred Lehner

 

Miriam Brenner alias „Mädmoisel“: „Clowns konnte ich als Kind nicht leiden. Ich habe mich in der Musik beschützt gefühlt und über Jahre mehrere Stunden täglich Klavier geübt. Über 15 Instrumente konnte ich bis ich 13 war spielen. Mittlerweile sind es mehr geworden.
Warum ich das mache, was ich heute mache, werde ich oft gefragt. Meine Antworten darauf ändern sich mit jeder Erfahrung, die ich in meinem Leben mache. Momentan ist meine Antwort darauf: Weil es sich lohnt! Denn es erfüllt mich mit größter Freude und Liebe mir selbst gegenüber, wenn ich von anderen ein Lächeln und wohlwollendes Entgegenkommen erhalte. Ich tue es also mir zu liebe, anderen Freude zu bereiten.“

 

 

 

Stefan
Stefan Knoll als Waschli © Manfred Lehner

 

Stefan Knoll alias „Waschli“:Nach den Reisen mit den Clowns ohne Grenzen nach Georgien und Indien gab es schon länger die Idee, Flüchtlinge in Deutschland zu besuchen. Wie geht es den Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten mussten und irgendwo landen, wo sie oftmals gar nicht so erwünscht sind? Es ist für mich eine Gelegenheit mit den Menschen in Kontakt zu gehen, sie willkommen zu heißen und, wie’s schon bei den CLOWNS OHNE GRENZEN heißt, ihnen ein herzliches Lachen und schöne Erinnerungen zu schenken.“